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Zwischen Medialem Overkill Und Tod Durch Unterlassung
Auf den Punkt. Und ohne medialen Overkill. © Gesina Ottner/Fotolia

Zwischen medialem Overkill und Tod durch Unterlassung

Es gibt Unternehmen, die sich vor zehn Jahren einen Internetauftritt basteln ließen und das Thema neue Medien damit abgehakt haben.

Und es gibt Berater, die ihren Kunden das Twittern, Bloggen und Newslettern, das Facebooken, Googleplussen, MySpacen und WhatsAppen, WeChatten und WeiBoen empfehlen und sie xingen, linkedinen, youtuben, snapchatten, pinteresten und instagrammen lassen wollen, als ob es das Kerngeschäft wäre: Der mediale Overkill.

Die Bandbreite zwischen „alles“ und „nichts“ ist groß. Pragmatismus hilft zwischen medialem Overkill und Tod durch Unterlassung.

Natürlich war Kommunikation einfacher, als nur drei Fernsehkanäle, zwei Fachzeitschriften, zwei Wirtschaftsmagazine, eine regionale und vier überregionale Tageszeitungen bedient werden mussten. Und jeder die „Pflichtlektüre“ las. Umso wichtiger ist es heute, die jeweils relevanten Medien zu identifizieren.

Um ihre Kunden zu erreichen, müssen Unternehmen nicht zum Verlagshaus mutieren. Die sozialen Medien zu ignorieren, hieße andererseits, auf wertvolle „digitale Mund-zu-Mund-Propaganda“ zu verzichten.

Aber: Was sind die wichtigsten Medien?

Schlaumeier-Antwort: Kommt drauf an.

Nicht auf Sie und nicht auf mich, sondern auf Ihre Zielgruppe/n.

  • Produzieren Sie ein Produkt, das als tägliches Must-have alle Teenies der westlichen Welt erreichen will?
  • Bieten Sie eine Dienstleistung, die namentlich bekannte Unternehmen einer bestimmten Region alle zehn Jahre benötigen?
  • Sitzen Ihre Kunden in chinesischen Metropolen, wo sie morgens und abends zwei Stunden im Stau arbeiten, aber Internet und E-Mail aus politischen Gründen immer wieder gestört werden?
  • Bilden Ihre (potentiellen) Kunden eine homogene Gruppe oder gehören sehr unterschiedliche Menschen dazu?
  • Und/Oder … ??

Eine Analyse Ihrer Zielgruppe und deren Mediennutzung, Ihrer Produkte und Angebote, Ihrer Wettbewerber und Märkte zeigen, wie und wo welche Medien angemessen sind.

Dabei ist nichts für die Ewigkeit. Doch „Nichts ist so alt wie der Blogbeitrag von vorhin“ ist (meist) auch falsch.

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